Der Korb ist bei fast allen Modellen spülmaschinenfest – damit ist die Hälfte der Arbeit erledigt. Für die andere Hälfte, also Heizspirale, Gehäuse und eingebrannte Reste, braucht es die richtige Reihenfolge.
Die gute Nachricht zuerst: Eine Heißluftfritteuse ist deutlich einfacher zu reinigen als eine Öl-Fritteuse, weil es kein Altöl zu entsorgen gibt. Die schlechte: Fast alles, was im Inneren mit Essen in Kontakt kommt, ist antihaftbeschichtet, und diese Beschichtung ist der empfindlichste Teil des Geräts. Ist sie einmal verkratzt, klebt danach jedes Gargut fest, und das lässt sich nicht rückgängig machen. Die richtige Reinigung besteht deshalb vor allem darin, weniger Kraft und mehr Zeit einzusetzen.
Fett und Bratenreste lösen sich, solange sie noch warm und weich sind. Sobald sie durchkühlen und antrocknen, verbinden sie sich mit der Oberfläche, und aus zwei Minuten Abwischen werden zehn Minuten Schrubben. Warte deshalb nur so lange, bis der Korb handwarm ist, und reinige dann.
Gleichzeitig gilt: nicht im heißen Zustand mit kaltem Wasser abschrecken. Der Temperatursprung belastet die Beschichtung und kann bei Kunststoffteilen zu Verzug führen. Handwarm ist der richtige Zustand – heiß genug, dass Fett flüssig bleibt, kühl genug, dass nichts stresst.
Für festsitzende Reste ist Einweichen die einzige Methode, die die Beschichtung heil lässt. Fülle den Korb mit warmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel und lass ihn eine halbe Stunde stehen, bei richtig hartnäckigen Stellen auch länger. Danach löst sich meist alles mit einem weichen Schwamm.
Reicht das nicht, hilft eine Paste aus Backpulver oder Natron und wenig Wasser. Sie wird auf die Stelle aufgetragen, kurz einwirken gelassen und dann mit dem Schwamm abgenommen. Wichtig ist, dass die Paste weich bleibt und nicht als körniges Pulver über die Beschichtung geschoben wird, weil sie dann selbst wie ein Scheuermittel wirkt.
Was du in jedem Fall vermeiden solltest: Backofenspray, Grillreiniger und Rohrreiniger. Diese Mittel sind auf emaillierte oder blanke Metalloberflächen ausgelegt, nicht auf Antihaftbeschichtungen, und sie hinterlassen Rückstände in einem Gerät, in dem später Essen gegart wird.
Wenn eine Heißluftfritteuse beim Aufheizen unangenehm riecht, liegt das fast immer an einem Fettfilm an der Heizspirale oder an den Wänden des Garraums. Dieser Film wird von der Zirkulationsluft dorthin getragen, wo man ihn nicht sieht, und beim nächsten Aufheizen verbrennt er. Kein Duftmittel hilft dagegen, nur das Entfernen der Ursache.
Deshalb lohnt sich alle paar Wochen ein Blick nach oben in den Garraum. Gerät kalt, Stecker gezogen, dann die Heizspirale und das Gitter darunter mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei Modellen mit gut zugänglichem Innenraum ist das eine Zwei-Minuten-Sache. Der Tefal Easy Fry Silence hat dafür ein abnehmbares Frontelement, das den Zugang erleichtert.
Spülmaschinenfest sind Korb und Einsatz, nicht das Gerät. Das Gehäuse mit Elektronik, Heizelement und Ventilator wird ausschließlich außen abgewischt und kommt nie unter Wasser. Das klingt selbstverständlich, ist aber der Grund für einen erheblichen Teil aller Defekte an solchen Geräten.
Und selbst bei spülmaschinenfesten Körben lohnt sich Zurückhaltung: Heiße Intensivprogramme mit aggressivem Reiniger greifen Antihaftbeschichtungen über die Jahre stärker an als Handspülen. Wer die Beschichtung möglichst lange erhalten will, spült den Korb von Hand und nutzt die Maschine für die wirklich unangenehmen Tage. Sind Korb oder Einsatz irgendwann trotzdem verschlissen, prüfe vor einem Neukauf, ob es für dein Modell Ersatzteile gibt – ein Gerät ohne verfügbaren Ersatzkorb ist mit dem Korb am Ende.
Herausnehmbarer Korb, ausdrücklich spülmaschinenfest, dazu 5,5 Liter Garraum und 11 Automatikprogramme.
Zwei antihaftbeschichtete und spülmaschinenfeste Fächer, zusammen 9,5 Liter – bei zwei Zonen aber auch zwei Teile pro Reinigungsgang.
Abnehmbares Frontelement, das den Zugang zum Innenraum erleichtert, dazu 7,0 Liter und ein Deckel für den Garkorb.
Direkt nach dem Abkühlen, solange der Korb handwarm ist. Dann ist das Fett noch weich und löst sich leicht. Schrecke das Gerät aber nicht heiß mit kaltem Wasser ab.
Bei den meisten Modellen ja, Korb und Einsatz sind antihaftbeschichtet und spülmaschinenfest. Das Gehäuse mit Elektronik, Heizelement und Ventilator wird dagegen nur außen abgewischt und kommt nie unter Wasser.
Durch Einweichen in warmem Wasser mit Spülmittel, bei hartnäckigen Stellen mit einer weichen Paste aus Natron und wenig Wasser. Metallschwämme und Scheuermittel zerstören die Antihaftbeschichtung dauerhaft.
Fast immer wegen eines Fettfilms an der Heizspirale oder an den Wänden des Garraums, der beim Aufheizen verbrennt. Dagegen hilft nur, die Spirale im kalten Zustand mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Nein. Backofenspray, Grillreiniger und ähnliche Mittel sind für Emaille und blankes Metall gedacht, nicht für Antihaftbeschichtungen, und sie hinterlassen Rückstände in einem Garraum.
Im Vergleich siehst du, welche Geräte spülmaschinenfeste Körbe und gut zugängliche Innenräume haben.